„Ocean Viking“ rettet etwa 120 Menschen vor dem Ertrinken

Das Migazin vom 22.01.2021 berichtet: Seenotretter haben vor der libyschen Küste etwa 120 Menschen vor dem Ertrinken gerettet, darunter Kinder und Säuglinge. Im laufenden Jahr wurden bereits 39 Tote oder Verschwundene registriert.

Die Flüchtlinge hätten sich vor der libyschen Küste in einem überbelegten Schlauchboot befunden, erklärte die Organisation SOS Méditerranée, die das Schiff betreibt, am Donnerstag. Unter den Geretteten seien vier kleine Kinder, das jüngste im Alter von einem Monat. Die Menschen seien sichtlich aufgewühlt und erschöpft.

Die „Ocean Viking“ ist erstmals nach fünf Monaten Festsetzung wieder im Einsatz und derzeit das einzige private Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer. Die italienischen Behörden hatten die „Ocean Viking“ im Juli vergangenen Jahres festgesetzt und erst im Dezember freigegeben, der Organisation zufolge wegen neuer Auslegungen der Sicherheitsanforderungen. Im vergangenen Jahr haben die italienischen Behörden zahlreiche private Schiffe, die Migranten gerettet hatten, für mehrere Monate festgesetzt wegen angeblicher Sicherheitsmängel.

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Das Seenotrettungsschiff „Ocean Viking“
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