NÄCHSTER HALT: NIRGENDWO. EIN KRIEGSSCHIFF VOLLER FLÜCHTLINGE.

Pro Asyl Deutschland schreibt im Newsletter vom 12.03.2020: Ein Kriegsschiff voller Flüchtlinge. Nicht, um sie zu retten – nein, um sie gefangen zu halten. Das ist mittlerweile europäische Realität. Mindestens 500 Geflüchtete, u.a aus Syrien und Afghanistan, befinden sich unter unmenschlichen und erniedrigenden Bedingungen eingesperrt auf einem Schiff der griechischen Marine. Unter den Gefangenen sind auch viele Familien mit kleinen Kindern.

PRO ASYL / Refugee Support Aegean hat Kontakt zu den Eingesperrten aufgenommen. Von 13 Inhaftierten haben wir bereits Mandate, um für ihre Rechte zu kämpfen.
Gegen das Einsperren Schutzsuchender!
Gegen unmenschliche und erniedrigende Behandlung.

    JETZT SPENDEN!    
Das Schiff liegt zurzeit im Hafen von Lesbos vor Anker. Die Gefangenen sollen aufs griechische Festland gebracht und dann weitr in die Türkei und ihre Herkunftsländer zurückgeschoben werden. Griechenland lässt seit dem 1. März keine Asylanträge mehr zu – ein menschenrechtlicher Dammbruch.

Wir werden mit den Inhaftierten auf dem Schiff durch alle Instanzen – bis hin zum Europäischen Gerichtshof – gehen, um sie und ihre Menschenrechte zu schützen! Das Asylrecht darf nicht außer Kraft gesetzt werden. Die Menschenwürde ist unantastbar.

Dieser Einsatz kann sehr lange dauern und er kostet viel Geld. Bitte helfen Sie uns dabei!

Herzlichen Dank!

Günter Burkhardt & Karl Kopp
(Geschäftsführer & Leiter der Europa-Abteilung)
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