Kommunen gründen Bündnis „Städte Sicherer Häfen“

Das Migazin vom 17.06.2019 schreibt: Deutsche Städte und Gemeinden wollen verstärkt aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen und machen Druck auf die Bundesregierung.

Zwölf deutsche Städte haben am Freitag in Berlin das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ gegründet. Beteiligt sind Berlin, Detmold, Freiburg, Flensburg, Greifswald, Hildesheim, Kiel, Krefeld, Marburg, Potsdam, Rostock und Rottenburg am Neckar. Das Bündnis setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, dass Städte und Gemeinden aus Seenot gerettete Flüchtlinge zusätzlich zu ihren regulären Kontingenten aufnehmen dürfen. Die Entscheidung über Aufnahme und Verteilung obliegt in Deutschland nicht den Kommunen, sondern dem Bund und im zweiten Schritt dem Bundesland.

Das Bündnis soll nach Angaben der Sprecherin der Bewegung „Seebrücke“, Maura Magni, dem Wissensaustausch zwischen den Städten dienen, die Flüchtlinge aufnehmen und integrieren wollen. Zudem solle der Druck auf die Bundesregierung erhöht werden, ihre Blockade gegenüber der Aufnahme von Flüchtlingen aufzugeben, sagte Magni.

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