Eine Kooperation der Retter

Das Migazin vom 01.12.2020 berichtet: Die Organisation Sea-Eye rüstet mit Hilfe des Bündnisses „United4Rescue“ ein neues Rettungsschiff aus. Zwei Dutzend Freiwillige arbeiten seit vier Wochen daran, ein ehemaliges Offshore-Versorgungsschiff umzubauen.

Noch sieht die „Sea-Eye 4“ ziemlich abgerockt und unspektakulär aus. Sie liegt im Rostocker Hafen eingekeilt zwischen Kaimauer und Schwimmkran, und es ist schwer erkennbar, was für ein Schiff das genau ist. Doch zwei Dutzend Freiwillige arbeiten seit vier Wochen daran, sie zum Rettungsschiff umzubauen. Ab Frühjahr 2021 soll es Ertrinkende aus dem Mittelmeer retten. Für die kommende Woche haben sich noch mal genauso viele Helfer zusätzlich angekündigt.

Der Regensburger Verein Sea-Eye hat das ehemalige Offshore-Versorgungsschiff mit Hilfe des zivilen Bündnisses „United4Rescue“ gekauft und leitet jetzt die Umbauarbeiten. Der Plan sei, dass das Schiff Ende Januar, Anfang Februar fertig ist und ins Mittelmeer überführt werden kann, sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye. „Im März oder April könnte die ‚Sea-Eye 4‘ dann zu ihrer ersten Mission starten.“ Insgesamt werden Anschaffung, Umbau und Überführung etwa eine Million Euro an Spenden kosten. Die Kampagne #WirSchickenNochEinSchiff soll dabei helfen, dieses Geld zusammenzubekommen.

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