Bei fünf Mittelmeereinsätzen rettet die „Sea Watch 3“ mehrere Dutzend Flüchtlinge – einige schaffen es nicht und ertrinken.

Onetz berichtet am 10.04.2022: Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch hat am Wochenende nach eigenen Angaben mehr als 200 Migranten im Mittelmeer gerettet. Wie die Berliner Organisation bei Twitter mitteilte, war das Schiff „Sea Watch 3“ innerhalb von 24 Stunden fünfmal im Einsatz, um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Bei der Havarie eines Schlauchboots konnten dagegen einige Menschen nicht mehr gerettet werden; nach Angaben von Sea-Watch ertranken einige von ihnen.

Nachdem den Angaben zufolge am Freitag zweimal je 13 Menschen an Bord geholt wurden, entdeckte das Schiff am Samstag zunächst ein Boot mit 60 Menschen. Kurz darauf wurde ein weitere Notruf registriert: Nachdem ein Schlauchboot gesunken war, seien 34 Überlebende aus dem Wasser gezogen werden. Diese hätten von 53 Menschen berichtet, die sich in dem Boot befunden hatten; einige seien ertrunken. Auch die Crew der „Sea Watch 3“ habe mehrere Tote im Wasser gesehen. Kurz darauf seien in einer fünften Aktion 87 Menschen an Bord geholt.

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