ALAN KURDI kehrt in den Einsatz zurück.

Pressemitteilung von Sea Eye vom 21.11.2019: Das Rettungsschiff ALAN KURDI der Regensburger Organisation Sea-Eye hat am Donnerstagvormittag den Hafen von Tarent in Süditalien verlassen und befindet sich nun auf dem Weg in die libysche Such- und Rettungszone. 
Nach dem gewalttätigen Zwischenfall mit libyschen Küstenwächtern beginnen wir nun mit großer Sorge den nächsten Einsatz. Wir betrachten die sogenannte, libysche Seepolizei als ernstzunehmende Bedrohung für Menschen auf der Flucht und die Retter*Innen an Bord unseres Schiffes. Die Tatsache, dass solche Milizen als Partner der Bundesregierung und der EU bewusst und willentlich Menschenrechte brechen, ist durch nichts zu entschuldigen. Die Rettung von Menschenleben scheint keine Priorität mehr zu sein”, sagt Julian Pahlke, Sprecher von Sea-Eye.

Das deutsche Rettungsschiff ALAN KURDI verlässt den italienischen Hafen von Tarent                                                                                                                                                               Archivfoto: Karsten Jäger/sea-eye.org
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