Keine Belege für Kooperation von Rettern und Schleppern

Der Verteidigungsausschuss des italienischen Senats hat Nichtregierungsorganisationen von Vorwürfen freigesprochen, bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer mit Schleppern zusammenzuarbeiten. Es gebe keine Belege über Absprachen. Gleichzeitig forderten die Senatoren in einem Bericht neue Regeln für den Einsatz der privaten Seenotretter im Mittelmeer. Die Rettungseinsätze der Hilfsorganisationen müssten in Zukunft stets unter Aufsicht der italienischen Küstenwache ablaufen. (sda)

Aus: https://epaper.derbund.ch/#article/46/Der%20Bund/2017-05-18/3/81222946

Das Boot: Sinnbild für die Widersprüche der Welt

ZDF Kultur | aspekte Das Boot

Das Meer ist ein Krisengebiet wie schon lange nicht mehr, und das Boot spielt in jeder seiner denkbaren Erscheinungsformen eine komplexe Rolle.

Beitragslänge:
4 min
Datum:

https://www.zdf.de/kultur/aspekte/das-boot-sinnbild-fuer-widersprueche-der-welt-100.html

 

 

Die Rettungs-Armada von Johannes

Pro Asyl wehrt sich gegen die Diffamierung der Seenotrettung

Der Druck auf zivile Seenotrettungsorganisationen steigt täglich. Während Europa seine Verantwortung zur Rettung von Bootsflüchtlingen nicht wahrnimmt, sehen diejenigen, die mit unermüdlichem und couragiertem Einsatz gegen das Sterben vor Europas Toren ankämpfen, sich mit kriminalisierenden Vorwürfen konfrontiert.

https://www.proasyl.de/news/

 

 

 

 

 

Seenotretter im Einsatz. Foto: SOS Méditerranée

Hilfsorganisationen wehren sich gegen Vorwürfe

Ein sizilianischer Staatsanwalt wirft Hilfsorganisationen vor, gezielt mit libyschen Menschenhändlern zusammenzuspannen. Der Vorwurf richtet sich an Hilfsorganisationen, die erst in jüngster Zeit entstanden sind. Dennoch fühlen sich auch etablierte Hilfswerke betroffen.

«Ärzte ohne Grenzen» weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Franco Battel

https://www.srf.ch/sendungen/rendez-vous/hotellerie-soll-dauerhaft-weniger-mehrwertsteuer-bezahlen