Seemannsmission fordert Regeln für Rettung von Flüchtlingen

Das Migazin (Migration in Germany) berichtet am 17.10.2018 über eine Stellungnahme der Deutschen Seemannmisson, die mit mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtlichen 32 Stationen im In- und Ausland betreibt. Diese leisten auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen Seelsorge und Sozialarbeit für Seeleute aus aller Welt.

Retten sie Flüchtlinge auf hoher See, laufen Seeleute Gefahr, kriminalisiert zu werden. Retten sie Flüchtlinge nicht, leiden sie unter Schuldgefühlen und machen sich schuldig wegen unterlassener Hilfeleistung. Die Deutsche Seemannsmission appelliert an die Politik, verbindliche Regelungen zu schaffen.

Wir von Solidarität auf See finden: Eigentlich sind die Regeln klar: Seenotrettung ist oberstes Gebot! Die Diskussion zeigt lediglich, wie weit wir uns schon von grundlegenden humanitären Verpflichtungen verabschiedet haben.

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