Petition «Retten wir Menschenleben im Mittelmeer»

Amnesty International schreibt im Newsletter vom 17.08.2017:

In den letzten Tagen hat sich die humanitäre Krise im Mittelmeer noch verschärft. Nachdem die libysche Marine angekündigt hat, eine Such- und Rettungszone einzurichten, in der ausländische Schiffe grundsätzlich verboten sind, haben mehrere Nichtregierungsorganisationen (NGOs) entschieden, ihre Seerettungseinsätze einzustellen.

Es ist nun wichtiger denn je, dass sich die Zivilgesellschaft mobilisiert, um die Rechte der MigrantInnen und Flüchtlinge zu schützen: Sie müssen auf dem Meer Hilfe erhalten und an einen sicheren Ort in Schutz gebracht werden. Bitte teilen Sie unsere Online-Petition oder drucken Sie die PDF-Version aus und helfen Sie uns, Unterschriften zu sammeln!

Der Rückzug der NGOs führt zu einer massiven Reduktion der Rettungskapazitäten im zentralen Mittelmeer, was einen verheerenden Anstieg der Ertrunkenen und Toten zur Folge haben wird. Ausserdem ist damit zu rechnen, dass die libysche Küstenwache immer mehr MigrantInnen und Flüchtlinge abfangen und nach Libyen zurückschicken wird. Dort sind sie schrecklichen Übergriffen ausgesetzt, darunter Folter, Vergewaltigungen und willkürliche Inhaftierungen auf unbestimmte Zeit.

Mit Ihrer Unterstützung wollen wir die Bedeutung der humanitären Hilfe der NGOs im zentralen Mittelmeer aufzeigen und die europäischen Regierungen dazu bewegen, ihre Kapazitäten von staatlichen Such- und Rettungsteams zu erhöhen.

Kämpfen wir zusammen, um Menschenleben zu retten!

Herzlichen Dank,

 

 

 

Cyrielle Huguenot
Kampagnenkoordinatorin
Amnesty International, Schweizer Sektion

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.